Meisterwert Perspektive und das Börsengeschehen im März 2021

Dank milliardenschwerer Hilfen von Notenbanken und Staaten haben Unternehmen in den führenden Wirtschaftsnationen die Auswirkungen der Pandemie bisher recht gut überstanden. Auch wenn nun die dritte Welle rollt, steht die Industrie vergleichsweise gut da. Die Durchimpfung der Bevölkerung in der EU hinkt anderen Regionen noch hinterher. Insgesamt kommt die Weltgemeinschaft jedoch offenbar voran und ein Ende der restriktiven Maßnahmen scheint greifbar. Wurden zu Beginn der Pandemie noch drei bis vier Jahre für die Entwicklung eines Impfstoffes veranschlagt, so verfügt die Menschheit nun deutlich früher über eine Lösung des Problems –die sehr trüben Aussichten aus dem Frühjahr 2020 haben sich zum Glück nicht bewahrheitet.

Kursentwicklung Meisterwert Perspektive R

Kursverlauf Meisterwert PerspektiveGrafik: Wertentwicklung des Fonds in den letzten zwölf Monaten

Die aktuelle Marktsituation

Das Verlangen nach einem normalen Leben wird nach über einem Jahr Pandemie immer größer. Doch ist durch die schnelle Entwicklung des Impfstoffes wohl viel Ungemach erspart geblieben. Wir rechnen mit einem starken Anstieg der Ausgaben für Konsum, Reisen und Freizeit. Die Konsumlaune wird spürbar steigen, ebenso die allgemeine Stimmung. Die Unternehmen werden in diesem Umfeld gut verdienen – und mit steigenden Unternehmensgewinnen werden auch steigende Preise für Aktien einhergehen. Was nicht bedeutet, dass die Entwicklung nun durchgängig linear nach oben verlaufen wird. Zwischen Jahreshoch und Jahrestief lagen im Durchschnitt der letzten Jahrzehnte 15 bis 20%. Mit einer entsprechenden Volatilität der Preisentwicklung bei Aktien sollte weiterhin gerechnet werden.

Die von den Notenbanken herbeigesehnte Inflation ist zurück. Und sie kann durch den Vergleich mit dem Vorjahr, in dem die Wirtschaft zeitweise enorm zurückgefahren wurde, durchaus Werte annehmen, die wir lange nicht gesehen haben. Dieser Effekt sollte sich aber im weiteren Verlauf ausbalancieren, ein Einpendeln auf Werte zwischen 1% und 2% scheint realistisch – ein durchaus anzustrebendes Niveau, welches die Märkte nicht beunruhigen sollte, da so Zinssteigerungen ausbleiben sollten.

Der Blick in die Fondswerkstatt

In den letzten Monaten hatten wir durchweg wenige Wechsel im Portfolio unseres Meisterwert Perspektive zu verzeichnen. Aber im März mussten wir ordentlich tätig werden. Zur monatlichen Reallokation des Portfolios verletzten sage und schreibe 18 von 30 Titeln das Kennzahlengefüge. Der Titel Shaw Communication aus Kanada stach dabei besonders heraus. Nachdem der direkte Konkurrent Rogers Communication ein Übernahmeangebot zu einem deutlich erhöhten Wert präsentiert hatte, legte Shaw rapide zu und erbrachte dem Meisterwert Perspektive einen deutlichen Performancebeitrag. Auch andere Titel arbeiteten ihre Potentiale mit positiven Auswirkungen ab, womit wir für den März insgesamt recht zufrieden sein können.

Europa und die Eurozone stellen unverändert den größten Währungsraum, vor Nordamerika und einem deutlich gewachsenen Anteil japanischer Unternehmen. Deutschland ist das Land mit der größten Zahl vertretener Unternehmen, gefolgt von den USA und Japan, die eine nahezu gleiche Gewichtung besitzen.

Beim Blick auf die Branchen befinden sich aktuell Versorger, Konsumgüter und Titel aus der Gesundheitsbranchevorne. Die sonst übliche Kommentierung und Wertung der einzelnen Wechsel würde bei 18 Titeln in diesem Monat den Rahmen des Meisterbriefs sprengen. Mit u. a. Mc Donald’s, Starbucks, Carlsberg und Coca Cola sind jedoch Unternehmen hinzugekommen, die von einer weiteren Lockerung deutlich profitieren dürften. Da Deutschland mit fast einem Drittel sehr stark vertreten ist, erwarten wir eine Vielzahl an Dividendenzahlungen, denn hier beginnt die Dividendenzeit.

Das Jahresbeta liegt bei defensiven 0,72 und die durchschnittlichen Erwartungen an die Dividendenrendite liegen bei 3,3%.

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31. März 2021